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Frankfurter Bachkonzerte e.V.

Mehr Passion. Mehr Freude. Mehr Bach.

Die Frankfurter Bachkonzerte sind eine seit 1961 bestehende Konzertreihe in Frankfurt am Main. Dahinter steht unser Verein Frankfurter Bachkonzerte e.V. Unser Zyklus umfasst derzeit zehn Konzerte pro Saison in der Alten Oper , sowie die neue Konzertreihe „Bach im Fluss“ in Kooperation mit der Kronberg Academy.
Der Schwerpunkt unserer Konzerte liegt auf dem Instrumental- und Chorwerk von Johann Sebastian Bach.

Die Frankfurter Bachkonzerte stehen für höchste musikalische Qualität . Seit der Gründung treten herausragende nationale und internationale Künstler und Ensembles, insbesondere Barock-Spezialisten, in unseren Konzerten auf.
Die Frankfurter Bachkonzerte widmen sich außerdem der Nachwuchsförderung . Jedes Jahr werden neben etablierten auch exzellente jüngere, aufstrebende Künstler in das Programm aufgenommen. Die Frankfurter Bachkonzerte vergeben jährlich fünf Stipendien an herausragende Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, die sich in einem Sonderkonzert für die Mitglieder und Freunde des Vereins präsentieren dürfen.

Weitere Informationen und das laufende Programm finden Sie unter: www.frankfurter-bachkonzerte.de

Kontakt

Frankfurter Bachkonzerte e.V.
Geschäftsstelle
Hasengasse 21
D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: 069 2100 6448
E-Mail: info@frankfurter-bachkonzerte.de

 

Veranstaltungsort:
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz
D-60313 Frankfurt
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Frankfurter Bachkonzerte e.V.

© William Beaucardet
Konzert

Oliver Latry - Back to Bach

Oliver Latry, Orgel

Johann Sebastian Bach:
Chaconne aus: Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 (Bearb. von Messerer)
Choral „Jesus bleibet meine Freude“ aus: Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ BWV 147 (Bearb. von Duruflé)
Sinfonia aus: Kantate „Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ BWV 29 (Bearb. von Dupré)
Arie „Mein gläubiges Herze“ aus: Kantate „Also hat Gott die Welt geliebt“ BWV 68 (Bearb. von Gigout)
Schlußchor „Wir setzen uns mit Tränen nieder“ aus: Matthäuspassion BWV 244 (Bearb. von Widor)
Konzert in a-Moll BWV 593 (nach A. Vivaldi)
Präludium und Fuge d-Moll BWV 539
Choralbearbeitung „Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter“ BWV 650
Toccata und Fuge d-Moll BWV 565

Wenn ein so phantasievoller Organist wie Olivier Latry sich zur Abwechslung einmal ein reines Bach-Programm ausdenkt, kann man sicher sein, dass es letztlich GANZ anders aussieht als bei allen KollegInnen. Keine Sorge – es gibt vier originale „Bäche“, darunter die berühmte d-Moll-Toccata, von Kennern gern als die „epidemische“ bezeichnet, weil sie gar so oft erklingt.

Aber dann erweist Latry seinen großen französischen Kollegen auf den Orgelbänken der Kathedralen Referenz; lang vor den Organisten jenseits des Rheins haben sie sich ihre Lieblingsstücke aus dem Bachschen Oeuvre für den eigenen Spieltisch adaptiert. Die Sinfonia zur Kantate 29 wird in der weltweit geliebten Fassung von Marcel Dupré zum virtuosen Tastenfeuerwerk, die berühmte intime Chaconne für Violine solo gerät mit Henri Messerer zur orchestralen Demonstration einer großen romantischen Cavaillé-Coll-Orgel.

Über all diesen Bearbeitungen steht als Schirmherr der Thomaskantor selbst, der sich unzählige Orchesterwerke seiner italienischen Kollegen Vivaldi, Legrenzi oder Marcello für die Orgel adaptiert hat. Und solch ein Beispiel hat Olivier Latry natürlich auch im Gepäck!

In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten des Frankfurter Bachkonzerte e.V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.

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© Andrej Grilc
Konzert

Ensemble BachWerkVokal Salzburg

Gordon Safari, Leitung

Ensemble BachWerkVokal Salzburg
Gordon Safari, Leitung

Wenn Bach trauert
Johann Sebastian Bach
Motette „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ BWV 159 Anh.
Motette „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir“ BWV 228
Motette „Jesu, meine Freude“ BWV 227
Motette „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ BWV 226
Motette „Komm, Jesu, komm“ BWV 229
Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225

Mit seiner Veröffentlichung "Wenn Bach trauert" im Bärenreiter-Verlag präsentiert der international renommierte Bachforscher Meinolf Brüser neue Erkenntnisse über die Entstehungsgeschichte und Aufführungspraxis der Bachmotetten (BWV 225-229), die bahnbrechend sind, weil sie eine vollkommen neue Sicht auf diese Musik ermöglichen. Lange Zeit war ja die einhellige Meinung in der Bachforschung, es müsse sich bei den Kompositionsanlässen für die Bachmotetten um Trauermusiken für Honorationen und hoch angesehene Bürger der Stadt Leipzig handeln. Brüser kann in seiner Arbeit viele Hinweise und Belege entschlüsseln, die deutlich werden lassen, dass genau das Gegenteil der Fall war. Es waren familiäre und sehr persönliche Anlässe, die mit Trauerfällen aus der ganz unmittelbaren Umgebung Bachs zu tun hatten, für die er diese Werke komponierte. Eine Form von persönlicher Trauerarbeit, wenn man so will, die Bach in anrührender Tonsprache hinterließ. Über die Lektüre von Brüsers Buch, dass sich wie ein „musikwissenschaftlicher Tatort“ liest, kommt man Bach als innig empfindenden Menschen sehr nah. Die Motetten wird man danach mit anderen Ohren hören. Gemeinsam mit Meinolf Brüser präsentiert das Ensemble BachWerkVokal dieses besondere Konzertformat, was das Publikum in Bachs persönliches Umfeld und Lebensrealität hineinnehmen möchte. (Gordon Safari)

In Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt

19.00 Uhr Werkeinführung & Moderation - Dr. Meinolf Brüser (Berlin) für alle Konzertbesucher

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© Marco Borggreve
Konzert

Kristian Bezuidenhout
Freiburger Barockorchester

Kristian Bezuidenhout, Hammerflügel & Leitung
Freiburger Barockorchester

Mozart & Bach
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 12 G-Dur KV 110
Serenade c-Moll KV 388
Suite für Hammerklavier solo C-Dur KV 339
Johann Sebastian Bach
Adagio und Fuge c-Moll BWV 546
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414

Sucht man eine direkte Verbindung von Mozart zu Bach, fallen dem Kenner die Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier ein, die Mozart für Streichquartett bearbeitet und mit einem kleinen eigenen Vorspiel versehen hat. Mehr gibt es leider nicht, aber ideell lassen sich natürlich verschiedene Fäden spinnen und spannen. Eine Premiere der besonderen Art verspricht ein Bachsches Orgelwerk in der Bearbeitung für Streichorchester, und sehr raffiniert in Anlehnung an ein Mozartwerk „Adagio und Fuge c-moll“ benannt. Wir sind gespannt!
Denn das Freiburger Barockorchester war schon immer sehr einfallsreich, und wenn nun der Hammerklavier-Spezialist Kristian Bezuidenhout dazu kommt, boten sich daneben Mozart-Sinfonie und Klavierkonzert als Zentrum eines neuen Programms an.
„Kris“ ist hörbar glücklich über die musikalische Partnerschaft mit den „Freiburgern“, die in zwei hochgelobte CDs mündete; er sagt: „Der Spirit ist sehr frisch, es klingt so, als wäre die Tinte noch nicht trocken, sehr lebendig, sehr engagiert, manchmal mag es vielleicht sogar ein bisschen chaotisch wirken? Das Freiburger Barockorchester ist jedenfalls für die Klavierkonzerte der perfekte Partner, sie spielen um ihr Leben.“

In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt
19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten der Frankfurter Bachkonzerte e. V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.

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© Keith Saunders
Konzert

Weihnachtsoratorium

The King's Consort

The King’s Consort
Choir of The King’s Consort
Robert King, Leitung

Madison Nonoa, Sopran
Alex Potter, Countertenor
Joshua Ellicott, Tenor
Matthew Brook, Bass

Johann Sebastian Bach
Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 140
Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantate I-III

Bachs Weihnachtsoratorium und das Kirchenjahr – irgendwie passt das (wenn man’s genau nimmt) nicht so richtig zusammen. Die Kantaten I + II sind für den 25. + 26.12. gedacht, die III für den darauf folgenden Sonntag – so lange wollen wir Weihnachtsmusik-Süchtigen nicht warten und erledigen I – III schon im eigentlich stillen + trompetenlosen Advent. Macht nichts, Bachs Musik klingt immer!
Robert King hat sich wohl deshalb für sein rekordverdächtig frühes „WO“ eine kleine Brücke einfallen lassen: Vor dem Jauchzen und dem Frohlocken werden die schläfrigen Christen erstmal geweckt! Das letzte große Hochzeitsfest zwischen Jesus und seiner Braut, der Gemeinde aller Gläubigen steht an. Wachet auf! Bachs Kantate 140 für den letzten Sonntag im Kirchenjahr ist regelmäßig im Ranking der zehn beliebtesten Werke zu finden, im Konzert aber äußerst selten zu hören.
Der gewaltige Eingangschor mit seiner so plötzlich aufleuchtenden Halleluja-Fuge und die beiden so unterschiedlichen Duette mit Sopran und Bass begeistern durch ihren Gegensatz von Hoffnung und Freude. Dazu die Choralbearbeitung über Zion und die Wächter – als Orgeltrio weltberühmt geworden – das ist wahrlich eine festliche Ouvertüre für das Weihnachts-Oratorium!

In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten der Frankfurter Bachkonzerte e. V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.



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© Josef Fischnaller
Konzert

BACH IM FLUSS

BACH UND TRIOSONATEN

BACH UND TRIOSONATEN:
Emmanuel Pahud, Flöte
Benjamin Alard, Cembalo
Charlotte Spruit, Violine
Luka Coetzee, Violoncello

OVERTUERE

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Auswahl von Inventionen

HAUPTTEIL

Johann Sebastian Bach
Sonate Nr. 3 in G-Dur BWV 1038 für Flöte, Violine und B.c.
Triosonate Nr. 3 in d-Moll BWV 527
Sonate in G-Dur BWV 1039 für zwei Flöten und B.c.
Triosonate in c-Moll aus „Das Musikalische Opfer“ BWV 1079

Gemessen an Telemanns weit über 1000 Triosonaten, Quartetten und ähnlichen Kompositionen nimmt sich Bachs Beitrag zur Kammermusik extrem sparsam aus. Zählt man alles zusammen, was er für mindestens zwei Musiker geschrieben hat, kommt man auf gerade einmal 22 Werke, und die sind weitgehend unbekannt. Dem abzuhelfen, hat sich Meisterflötist Emmanuel Pahud aufgemacht und wird mit hochkarätigen Partnern zeigen, welche sprudelnde Lebensfreude einerseits und welche meditative Innigkeit andererseits in den Bachschen Triosonaten steckt.

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© Alena Borlová
Konzert

Jan Čmejla

1. Preisträger des Bach-Wettbewerbs Leipzig 2025

Jan Čmejla, Klavier

Johann Sebastian Bach
Goldberg-Variationen BWV 988

Da können sich alle angesagten Pianisten von Levit bis Lang Lang noch so viel Mühe geben: die meistverkaufte Klassik-CD ist und bleibt „The Goldbergs“ mit Glenn Gould. Man hat viel gerätselt, warum ausgerechnet dieses Bachsche Tastenwerk eine solch magische Wirkung ausstrahlt, wo es doch nur als musikalisches Sedativum gedacht war.

Denn seinen Namen erhielt das Werk vom damals 14-jährigen Bach-Schüler Johann Gottlieb Goldberg, der beim russischen Gesandten Graf Kayserlingk angestellt war und dem schlaflos Schmerzgeplagten nachts auf dem Cembalo vorspielen musste. Viele Passagen sind verteufelt schwer – Bach muss ein guter Lehrer, Goldberg ein höchst begabter Schüler und Kinder-Nachtarbeit noch kein Delikt gewesen sein…

Schon als 14-Jähriger konnte Jan Čmejla sein Können bei mehreren tschechischen Klavier-Wettbewerben erfolgreich beweisen, doch der große Durchbruch kam mit dem Gewinn des Leipziger Bachpreises 2025, den man neben aller Fingerfertigkeit nur dank einer besonders tiefen Verbundenheit mit dem Werk des Thomaskantors erreicht. Wir sind gespannt auf seine „Goldbergs“ und werden ganz sicher alle Variationen schlaflos mitverfolgen!

In Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz für alle Konzertbesucher

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© Maria Teresa de Luca
Konzert

BACH IM FLUSS

BACH UND WOHLTEMPERIERTES KLAVIER

BACH UND WOHLTEMPERIERTES KLAVIER:
Angela Hewitt, Klavier
Hana Chang, Violine

PRELUDE

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Präludien und Fugen aus „Das Wohltemperierte Klavier Band I & II“

INTERLUDE

Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll BWV 1001

POSTLUDE

Johann Sebastian Bach
Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903

Dass hochgeachtete Persönlichkeiten im Gefängnis landen, wundert uns heute nicht mehr. Für viele Bachfreunde mag es dann aber doch überraschend sein, dass unser Johann Sebastian „wegen seiner Halßstarrigen Bezeügung“ 28 Tage im Gefängnis zu Weimar zugebracht hat. Bach nutzt den Kerkeraufenthalt produktiv und schreibt im Arreste die ersten der 24 Präludien und Fugen zu seinem großen und berühmten Sammelwerk, wobei sich das „wohltemperiert“ nicht auf die Minusgrade in den Gefängnismauern bezieht.
Angela Hewitt beschränkt sich auf eine Auswahl, beschenkt uns aber noch mit Bachs Chromatischer Fantasie. Wer wissen will, wie Bach improvisiert hat – kommen und zuhören!

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© Fred Mortage
Konzert

Ensemble Pygmalion
Raphaël Pichon

Ensemble Pygmalion
Raphaël Pichon, Leitung
Vokalsolist*innen

Vertigo
Mehrchörige Werke und geistliche Konzerte von Michael Praetorius und Claudio Monteverdi, ergänzt durch Werke von Heinrich Schütz, Samuel Scheidt, Hieronymus Praetorius, Giovanni Gabrieli, Francesco Corteccia & Giovanni Rigatti.

Seit fast zwei Jahrzehnten ist Raphaël Pichon und sein Ensemble Pygmalion auf der Suche nach dem Punkt, wo Musik nicht nur in Tönen erzählt, sondern einen direkten Weg ins Herz seiner Hörer findet. Mit Bachs Passionen ist ihm das überzeugend intensiv gelungen, bei seiner Hohen Messe begeisterte er durch die Verbindung von funkelnder Brillanz der Chorpassagen mit entwaffnender Schlichtheit in den Arien.

Aber schon immer überraschte Pichon mit ausgefallenen Kombinationen, die zu ganz neuen Hörerlebnissen führen. Sein aktuelles Programm transportiert uns ins 17. Jahrhundert, wo die italienische Klangarchitektur eines Giovanni Gabrieli sich mit der am Text orientierten Formstrenge eines Heinrich Schütz verbindet. Kaum jemand weiß, dass der Glanz venezianischer Mehrchörigkeit ganz nahtlos nach Wolfenbüttel gelangte, wo Michael Praetorius großbesetzte Concerti mit bis zu 36 Stimmen komponierte, die den örtlichen Fürstenhof zu einem Zentrum der frühbarocken Kirchenmusik machten.

Dass zudem Entdeckungen weit abseits ausgetretener Pfade auf das Publikum warten, ist natürlich bei Raphaël Pichon Pflicht, und dass all dies sich zu einer großen ökumenischen Messe fügt, verspricht der Titel „Vertigo“.

In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten der Frankfurter Bachkonzerte e. V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.

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© Foppe Schut
Konzert

Matthäus-Passion

Amsterdam Baroque Orchestra

Julia Lezhneva, Sopran
Maarten Engeltjes, Countertenor
Tilman Lichdi, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Mitglieder der Frankfurter Domsingschule
Amsterdam Baroque Orchestra
Ton Koopman, Leitung

Johann Sebastian Bach
Matthäus-Passion BWV 244

Als die Kirchenmusik – über viele Hürden – gelernt hatte, dass die Oper keine Erfindung des Teufels ist, sondern ihre Rezitative und Arien auch der Auslegung des Bibelwortes dienen können, war der Weg frei für Kantate, Oratorium und Passion. Die musizierte Vertonung der Leidensgeschichte wurde in den Gottesdiensten vor Ostern nicht nur in Deutschland zum Höhepunkt des musikalischen Kirchenjahres.
Telemann hat unglaubliche 46 Passionen geschrieben, Bach gesichert nur zwei, wobei die nach Matthäus an Größe und Bedeutung bis heute unerreicht ist. Seit Mendelssohns Wiederentdeckung des Werkes 1827 mit vielen hundert Choristen und einem stattlichen Symphonie-Orchester kennen und lieben wir die Ensembles, die versuchen, sich wie Ton Koopman historisch informiert dem Werk zu nähern.
Seit 25 Jahren ist er mit seinen Amsterdamer Weggefährten einen eigenen Weg gegangen ist, wobei es ihm nicht um akademische Nüchternheit geht, sondern um Ausdruck: Die Affekte, die Bach in seiner Musik angelegt hat – Schmerz, Mitleid, Zorn, Trost und Hoffnung – sollen unmittelbar erfahrbar werden. Koopman gelingt es, die dramatische Dimension des Werkes herauszuarbeiten und dabei den Hörer so in das Geschehen hineinzuziehen, dass die Matthäus-Passion als lebendiges, zeitloses Werk erfahrbar wird.

In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt

18.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten der Frankfurter Bachkonzerte e. V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.

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© Kaupo Kikkas
Konzert

Antje Weithass
Alexander von Heißen

Antje Weithass, Violine
Alexander von Heißen, Cembalo

Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und obligates Cembalo in G-Dur BWV 1019
Darius Milhaud
Sonate für Violine und Cembalo op. 257
Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und obligates Cembalo in f-Moll BWV 1018
Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate in c-Moll für Violine und obligates Cembalo Wq 78
Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und obligates Cembalo in E-Dur BWV 1016

Der Leipziger Bachwettbewerb adelt seine Sieger: fast alles, was sich heute mit der Musik des Thomaskantors erfolgreich hören lässt, hat irgendwann einmal dort gewonnen; Antje Weithaas 1988, Alexander von Heißen 2022. Jetzt haben sie sich zum Duo zusammengefunden und widmen sich der Kammermusik Bachs, seines Sohnes und der von Darius Milhaud.

Für Violine und Cembalo als begleitendes Instrument gibt es im Barock wohl Werke im siebenstelligen Bereich, für die Geige und das obligate Cembalo insgesamt nur wenige, und ganz sicher sind die „Bachschen“ das Beste überhaupt. In den schnellen Sätzen schreibt Bach Vater ausnahmslos dreistimmig: Violine + rechte Hand + linke Hand Cembalo, entfacht aber in dieser kontrapunktischen Beschränkung ein Feuerwerk an atemberaubender Virtuosität.

Dem steht die seines Sohnes Carl Philipp Emanuel in nichts nach; das finale Presto könnte vom Vater stammen, aber das Adagio zeigt 1749 aus Potsdam schon hinüber zu Mozart und Wien. Und der erste Satz? Große Oper! Zwei Sopranistinnen duellieren sich!

Da ist der Weg nicht weit zu Darius Milhaud, der seine leider sehr selten zu hörende Sonate 1945 in den USA geschrieben hat. Zwar unüberhörbar von Bach inspiriert, schmuggelt sich trotzdem eine Habañera in den letzten Satz!

In Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz für alle Konzertbesucher


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© Andy Staples
Konzert

BACH IM FLUSS

BACH UND VIELSTIMMIGKEIT

BACH UND VIELSTIMMIGKEIT:
VOCES8
Lionel Martin, Violoncello

OUVERTUERE
Johann Sebastian Bach
Suite für Violoncello solo Nr. 2 d-Moll BWV 1008

MOTETTEN
Der Geist Hilft unser Schwachheit auf BWV 226
Jesu, meine Freude BWV 227
Komm, Jesu, komm BWV 229
Lobet den Herrn, alle Heiden BWV 230

Dass bei Trauerfeier nicht immer tränenreich und in Moll musiziert werden muss, wissen wir seit Johann Sebastian Bach, denn seine „Motetta à doi Cori bey Beerdigung des seel. Hrn. Prof. und Rectoris Ernesti“ mit dem Titel „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf“ erklang in heiter-schwungvollem A-Dur. Und wenn sich VOCES8 der Bachschen Motetten annimmt, wissen wir, dass vokale Perfektion und stilsicheres Musizieren kein Gegensatz sein muss. Und wir freuen uns, dass „der Rolls-Royce unter den Vokalensembles“ seine virtuose Power stets mit atemberaubender Bühnenpräsenz, aber immer mit britischem Understatement aufs Konzertparkett bringt!

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© Lees Foto
Konzert

Concerto Copenhagen
Lars Ulrik Mortensen

Concerto Copenhagen
Lars Ulrik Mortensen, Leitung

Die neuen Brandenburgische Konzerte

Johann Sebastian Bach
Konzert VII (nach Triosonate Nr. 1 BWV 525)
Konzert IX (nach Triosonate Nr. 3 BWV 527)
Konzert XII (nach Triosonate Nr. 6 BWV 530)
Konzert X (nach Triosonate Nr. 4 BWV 528)
Konzert VIII (nach Triosonate Nr. 2 BWV 526)
Konzert XI (nach Triosonate Nr. 5 BWV 529)

Jauchzet, frohlocket! Drei neue Brandenburgische Konzerte von Bach!! Aber nicht auf einem verstaubten Dachboden in der Uckermark entdeckt, sondern in Kopenhagen (ganz sicher ohne Mithilfe einer KI) frisch erdacht. Die Idee ist simpel: Bach selbst hat Teile seiner Orgel-Triosonaten – allerdings sehr sparsam – instrumentiert und als Sinfonien in Kantaten untergebracht; dabei hat er die Dreistimmigkeit seiner Vorlagen – rechte und linke Hand sowie Pedal – auf drei Instrumente verteilt. Wenn Bach es selbst vorgemacht hat – warum nicht etwas mehr Menge, Glanz, Virtuosität und Farbe ins orchestrale Spiel bringen?

Leider wird selbst mit der besten KI aber auch in Dänemark noch lange kein großes Orchesterwerk draus; deshalb haben sich die beiden Masterminds Lars Ulrik Mortensen und sein Oboist Antoine Torunczyk sehr intelligent in Bachs dreigestirnten Kosmos hineingedacht. Alle virtuose Brillanz ist auf jeweils zwei Soloinstrumente verteilt, das Streichorchester darf harmonisch ergänzen und thematisches Material beisteuern.

Die schon veröffentlichten musikalischen Appetithäppchen machen Lust auf mehr, und das Concerto Kopenhagen hat mit seiner Neueinspielung der vier Orchestersuiten seine Kompetenz in Sachen Bach bereits nachdrücklich unter Beweis gestellt.

In Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz für alle Konzertbesucher

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© Magnus Bergström
Konzert

BACH IM FLUSS

BACH UND JAZZ

BACH UND JAZZ:
Bach Jazz
Emil Carlsson Rinstad, Klavier
Magnus Bergström, Kontrabass
Ola Winkler, Drums

Hans Christian Aavik, Violine

Improvisationen von Werken von Johann Sebastian Bach für Klavier, Kontrabass und Drums
Auswahl aus der Partita in E-Dur BWV 1006

Als der unvergleichliche Oscar Peterson gefragt wurde, was man als angehender Jazzmusiker studieren solle, sagte er: Das Wohltemperierte Klavier, die „Goldbergs“ und die Kunst der Fuge. Jacques Loussier, der Erfinder von „Play Bach“ meinte gar, der Thomaskantor sei der überhaupt erste Jazzmusiker gewesen und bewies das 50 Konzertjahre lang und mit acht Millionen verkauften Schallplatten.
Friedrich Gulda, Eugen Cicero und nun Emil C. Rinstad in der Band Bach Jazz: Pianisten, die den Swing in Bachs Sinfonien entdecken, die den Groove in seinen Präludien feiern und nahtlos ins Improvisieren wechseln. Genau wie Bach es vorgemacht hat …

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© Koen Bauters
Konzert

Kit Armstrong
Le Concert Olympique

Le Concert Olympique
Kit Armstrong, Klavier
Jan Caeyers, Leitung

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge Nr. 2 in c-Moll BWV 871
aus: Das Wohltemperierten Klavier Bd. II

Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll op. 37

Carl Philipp Emanuel Bach
Klavierkonzert B-Dur Wq 25

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 in B-Dur op. 60

Ein spannendes Programm vom sowieso schon sehr einfallsreichen Kit Armstrong erwartet uns: Bach, Bachsohn und Beethoven! Vom Wohltemperierten Klavier, das der kleine Ludwig van „wohl in der Faust“ hatte, zum großen 3. Klavierkonzert, das den Komponisten drei Jahre harter Arbeit gekostet hat, bis er am 5. April 1803 in Wien damit einen Riesenerfolg verbuchen konnte.

54 Jahre zuvor hatte in Berlin der Bachsohn Carl Philipp Emanuel sein Klavierkonzert in B-Dur vollendet. Es entstand nicht im Auftrag eines Fürsten oder anderen Gönners, wo er sich dem Publikumsgeschmack anpasste. Die wenigen, die er für sich selbst komponierte, offenbaren einen genialen Experimentator; und schnell verstehen wir Mozart, der über Carl Philipp Emanuel gesagt haben soll: „Er ist der Vater, wir die Buben. Wer von uns was Rechts kann, hat von ihm gelernt.“

Von B-Dur des Bachsohns geht es zur B-Dur-Sinfonie Beethovens. Da erschreckt kein Titan sein Publikum mit schrägen Akkorden, da fehlt plötzlich das Heroische, das Pathetische; nein, „Von heute an will ich einen neuen Weg einschlagen“, verkündet 1802 der ertaubende Komponist, nachdem ihn die Entdeckung seines Gehörleidens in eine furchtbare Krise gestürzt hatte. Die Symphonie mit der Nummer vier? Heiter-vergnüglich, nur: wunderbare Musik!

Der Steinway steht in der Alten Oper bereit, mitgebracht hat Kit Armstrong das vielgerühmte Orchester „Le Concert Olympique“, dessen Dirigent Jan Caeyers seine Affinität zu Beethoven sogar mit einer neuen Biographie unter Beweis stellen kann.

In Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt

19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz im Albert Mangelsdorff Foyer für die Mitglieder und Abonnenten des Frankfurter Bachkonzerte e.V., für die Abonnenten der Bachreihe sowie für die FREUNDE der Alten Oper.

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Frankfurter Bachkonzerte e.V.

Geschäftsstelle

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Der Schwerpunkt unserer Konzerte liegt auf dem Instrumental- und Chorwerk von Johann Sebastian Bach.



Die Frankfurter Bachkonzerte stehen für höchste musikalische Qualität . Seit der Gründung treten herausragende nationale und internationale Künstler und Ensembles, insbesondere Barock-Spezialisten, in unseren Konzerten auf.

Die Frankfurter Bachkonzerte widmen sich außerdem der Nachwuchsförderung . Jedes Jahr werden neben etablierten auch exzellente jüngere, aufstrebende Künstler in das Programm aufgenommen. Die Frankfurter Bachkonzerte vergeben jährlich fünf Stipendien an herausragende Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, die sich in einem Sonderkonzert für die Mitglieder und Freunde des Vereins präsentieren dürfen.



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Opernplatz
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Bewertungen & Berichte Frankfurter Bachkonzerte e.V.

Konzerte / Orchester Frankfurter Opern- und Museumsorchester Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Konzerte / Konzert Frankfurter Bachkonzerte Frankfurt am Main, Hasengasse 21
Konzerte / Aufführung Kultopolis Artists & More
Aufführungen / Oper Oper Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Ereignisse / Festspiele Darmstädter Residenzfestspiele 31.7. bis 9.8.2026
Ereignisse / Konzert Aschaffenburger Bachtage 11.7. bis 2.8.2026
Konzerte / Chor Konzertchor Darmstadt Darmstadt, Mauerstraße 17
Konzerte / Konzert Bad Homburger Schlosskonzerte Bad Homburg, Schloss, Eingang Herrngasse
Konzerte / Konzert Mozart-Gesellschaft Wiesbaden Wiesbaden, Friedrichstraße 7
Konzerte / Klassik Juliane Meyerhoff/Philharmonischer Verein 1834 e.V.
Sa 13.6.2026, 19:00 Uhr
Konzerte / Klassik Juliane Meyerhoff/Philharmonischer Verein 1834 e.V.
So 14.6.2026, 18:00 Uhr
Konzerte / Klassik Juliane Meyerhoff/Philharmonischer Verein 1834 e.V.
So 14.6.2026, 18:00 Uhr
Konzerte / Festival Kronberg Academy Kronberg, Friedrich-Ebert-Str.6
Konzerte / Musikensemble Darmstädter Hofkapelle Darmstadt, Mauerstr. 17
Konzerte / Konzert PRO ARTE Frankfurt am Main, Postfach 160162
Konzerte / Konzert Johann-Sebastian-Bach-Gesellschaft Wiesbaden Wiesbaden, Bernhard-Schwarz-Str. 25

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