Die Bayerische Staatsoper gehört weltweit zu den führenden Opernhäusern und blickt stolz auf eine über 350 Jahre währende Geschichte von Oper und Ballett zurück. Mit rund 600.000 Gästen, die jährlich über 300 Veranstaltungen besuchen, trägt die Bayerische Staatsoper maßgeblich zum Ruf Münchens als einer der großen internationalen Kulturstädte bei.
Innerhalb einer Spielzeit werden über 30 Opern aus fünf Jahrhunderten und mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gegeben, dazu Konzerte und Liederabende. Damit ist das Programm des Hauses eines der international vielfältigsten. Mit 2.101 Plätzen ist das klassizistische Nationaltheater das größte Opernhaus Deutschlands und gilt als eines der schönsten Theater in Europa.
Komponist Giuseppe Verdi. Libretto von Francesco Maria Piave nach Victor Hugos Schauspiel Le Roi s’amuse.
Melodramma in drei Akten (1851)
Ein Souverän darf alles. Seine ganze Umgebung ist von ihm abhängig, niemand ist berechtigt, ihm zu widersprechen, alle müssen seine Launen ertragen. Nur einer kann ihm den Spiegel vorhalten, hat sogar die Pflicht, den Herrscher zu kritisieren: der Hofnarr. Doch was geschieht, wenn dieser Narr seine wichtigste Aufgabe vernachlässigt und sich in den Dienst der moralischen Auswüchse stellt, die der Tyrann vorlebt? Der französische Dramatiker Victor Hugo hat diese Ausgangslage in seinem Schauspiel Le Roi s’amuse durchexerziert, mit einem skrupellosen Lustmenschen als König und einem Narren, dessen seelische Deformation sich in einer körperlichen Verkrümmung manifestiert hat.
Giuseppe Verdi hielt diesen Stoff für „grandios, gewaltig, und er enthält eine Rolle, die eine der größten Schöpfungen ist, deren sich das Theater aller Länder und aller Zeiten rühmt“. Rigoletto wurde 1851 in Venedig uraufgeführt, als erstes der drei später als „Trilogia popolare“ bezeichneten Werke (neben La traviata und Il trovatore), mit denen Verdi seinen Weltruhm begründete. Für diese Oper hat er einige seiner berühmtesten Melodien komponiert, allen voran die Arie des Herzogs über die vermeintlich flatterhaften Herzen der Frauen, „La donna è mobile“. Immer wieder drängt die Macht der Natur durch, der die Menschen selbst durch ihr Verhalten Gewalt antun, am dramatischsten in der Gewitterszene. Die virtuosen Arien Gildas reflektieren die Sehnsucht nach Liebe und überschäumendem Gefühlsausbruch, wie es wohl jeder junge Mensch vom Leben erwartet, und das große Quartett im dritten Akt kontrastiert wie kaum je zuvor oder danach die auseinanderstrebenden Absichten von vier Protagonisten der Oper.
Musikalische Leitung: Maurizio Benini
Inszenierung: Barbara Wysocka
Bühne: Barbara Hanicka
Kostüme: Julia Kornacka
Licht: Marc Heinz
Chöre: Christoph Heil
Dramaturgie: Malte Krasting
empfohlen ab 14 Jahren
In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.
Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen.
Termine
Sa 7.3.2026, 18:00 | Premiere
Mi 11.3.2026, 19:00
Sa 14.3.2026, 19:00und weitere Termine
Di 17.3.2026, 19:00
Do 19.3.2026, 19:00
So 22.3.2026, 19:00
Di 24.3.2026, 19:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Die Ballettfestwoche 2026 wird durch die Premiere des dreiteiligen Abends Common Ground am 28. März 2026 eröffnet. Alexander Ekman und Johan Inger stellen erstmalig ihre Arbeiten beim Bayerischen Staatsballett vor. Hinzu kommt die Wiederaufnahme von Jiří Kyliáns Ballett Bella Figura, das zuletzt als Teil des Abends Wings of Memory in der Spielzeit 2024/25 gezeigt wurde.
Es folgen am 30. und 31. März sowie 2. April drei Vorstellungen, welche die bedeutende Präsenz klassischer Handlungsballette im Repertoire des Bayerischen Staatsballetts bezeugen: John Crankos Onegin (1965), Pierre Lacottes La Sylphide (1972) sowie John Neumeiers Illusionen – wie Schwanensee (1976). Am 1. und 4. April schließlich sind im Triple Bill Waves and Circles die choreographischen Handschriften von William Forsythe, Emma Portner und Maurice Béjart zu erleben.
Dauer
Sa 28.3.2026 - Sa 4.4.2026
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Choreographie Alexander Ekman, Johan Inger, Jiří Kylián
Premiere: 28.3.2026
Dreiteiliger Ballettabend („Cacti" 2010, „IMPASSE" 2020, „Bella Figura" 1995)
Musik Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Franz Schubert (Arr. Andy Stein), Ibrahim Maalouf, Amos Ben-Tal.
Zum Wesen künstlerischer Arbeit gehört die Verständigung über die gemeinsamen Voraussetzungen. Von dort aus kann vorangeschritten, Neues geschaffen werden. Die drei Choreographen, deren Werke den Abend Common Ground bilden, teilen eine enge Verbundenheit mit dem Nederlands Dans Theater (NDT) in Den Haag. Neben einer gemeinsamen künstlerischen Überzeugung, in der auch der Humor seinen Platz hat, sind ihre Choreographien durch subtile inhaltliche Verbindungen verwoben – und wurden allesamt durch das NDT uraufgeführt.
In Alexander Ekmans Choreographie Cacti (2010) geraten die Mechanismen des Kulturbetriebes auf den Prüfstand. Mit viel Humor und dem Einsatz einer Sprechstimme wird die Frage aufgeworfen, ob gerade im Bereich der Kunstkritik vielleicht manchmal der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sichtbar ist. In Cacti macht Ekman zudem die Mitglieder eines Streichquartetts neben den Tänzer:innen zu gleichberechtigten Akteur:innen auf der Bühne.
Johann Inger ließ sich für IMPASSE (2020) von der Idee leiten, wie wir ganz konkret räumlich, aber auch im übertragenen Sinne als Gesellschaft in eine Situation der Ausweglosigkeit geraten können. Wie sehr wir uns in einer solchen Situation selbst treu bleiben sollten, wie sehr wir durch andere Lebensentwürfe verführt werden können – das verhandelt Inger in poetischen, bisweilen auch skurrilen Bildern.
Jiří Kyliáns Stück Bella Figura (1995) schickt neun Tänzer:innen auf eine „Reise durch Zeit, Raum und Licht“, wie es der Choreograph ausdrückte. Durch die tänzerische Aktion von neun Tänzer:innen auf Musik aus der Barockzeit werden Begriffe wie Schönheit und Verletzlichkeit umkreist. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob es eine klar umrissene Aufführung überhaupt geben kann, oder ob wir eigentlich unser ganzes Leben lang „performen“.
Dauer ca. 2 Stunden 10 Minuten
Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Termine
Sa 28.3.2026, 19:30 | Premiere
So 29.3.2026, 19:30
Do 16.4.2026, 19:30und weitere Termine
Mo 20.4.2026, 19:30
Do 23.4.2026, 19:30
Sa 25.4.2026, 19:30
Do 4.6.2026, 18:00
So 7.6.2026, 18:00
Di 14.7.2026, 19:30
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Ballett in drei Akten nach Alexander Puschkin (1965)
Choreographie John Cranko. Musik Pjotr I. Tschaikowski arrangiert von Kurt-Heinz Stolze
Entstanden im Jahre 1965 nach der literarischen Vorlage von Alexander Puschkin, berührt die Geschichte der jungen Tatjana, die sich in den arroganten Dandy Onegin verliebt und von ihm aufs grausamste abgewiesen wird auch heute noch unverändert das Publikum. Seit über vierzig Jahren wird Onegin in München getanzt, und viele der großen Tänzerinnen von Eva Evdokimova über Konstanze Vernon, Evelyn Hart, Lucia Lacarra und Natalia Osipova haben ihr einen eigenen unverwechselbaren Charakter gegeben. Wie kaum ein anderes Handlungsballett eröffnet die Rolle der Tatjana Möglichkeiten der Rollengestaltung: Tatjana entwickelt sich im Verlauf des zweieinhalbstündigen Abends vom naiv-verträumten Teenager zu einer reifen Frau, die schließlich in einer dramatischen Auseinandersetzung die Entscheidung zwischen Leidenschaft und Pflicht zu treffen hat.
Musikalische Leitung: Marc Leroy-Calatayud
Choreographie: John Cranko
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose
Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester
empfohlen ab 10 Jahren
Dauer ca. 2 Stunden 25 Minuten (eine Pause)
Termine
Sa 28.2.2026, 19:30
Di 3.3.2026, 19:30
Fr 6.3.2026, 19:30und weitere Termine
Mo 16.3.2026, 19:30
Mo 30.3.2026, 19:30
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Ballett in zwei Akten
Choreographie Pierre Lacotte nach Filippo Taglioni.
Musik Jean-Madeleine Schneitzhoeffer, Ludwig Wilhelm Maurer.
La Sylphide gilt als der romantische Ballettklassiker schlechthin. Mit diesem Zweiakter von Filippo Taglioni, in dem die Tänzerinnen als Luftgeister die Illusion von Schwerelosigkeit verkörperten, gelangte nicht nur der Spitzentanz in den 1830er Jahren zum Durchbruch; gemeinsam mit den weißen Tutus der Geisterwesen wurde ein Bild dieser Kunstform kreiert, das bis heute sinnbildlich für den klassischen Tanz steht. Im Jahr 1972 brachte der 2023 verstorbene Pierre Lacotte seine Rekonstruktion des Werkes an der Pariser Oper heraus. Um den überlieferten romantischen Idealen und dem Stil Filippo Taglionis, des choreographischen „Erfinders“ der Sylphide, möglichst nahezukommen, befasste sich Lacotte intensiv mit historischen Bildern und Aufzeichnungen. Von der heute bekannteren Fassung August Bournonvilles, die beim Bayerischen Staatsballett bis in die 1990er Jahre zu sehen war, unterscheidet sich Lacottes Fassung durch die von der französischen Schule geprägte Bewegungssprache. Außerdem liegt der Version von Lacotte musikalisch die Originalpartitur von Jean-Madeleine Schneitzhoeffer zugrunde.
Das Bühnenbild nach Pierre Ciceri wurde unter der Leitung von Andrea Hajek für das Bayerische Staatsballett eingerichtet und in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper hergestellt. Die Kostüme wurden ebenfalls in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper hergestellt.
Musikalische Leitung: David Garforth
Choreographie nach Filippo Taglioni: Pierre Lacotte
Libretto: Adolphe Nourrit
Musik: Jean-Madeleine SchneitzhoefferLudwig Wilhelm Maurer
Bühne nach: Pierre Ciceri
Kostüme nach: Eugène Lami
Licht: Christian Kass
Einstudierung: Laurent Hilaire
empfohlen ab 8 Jahren
Dauer: ca. 110 Min, eine Pause
Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend am 22.11.24) im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt.
Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Termin
Di 31.3.2026, 19:30
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Dreiteiliger Ballettabend („Blake Works I" 2016, „Megahertz" 2025, „Boléro" 1961)
Choreographie William Forsythe, Emma Portner, Maurice Béjart. Musik James Blake, Paddy McAloon/Prefab Sprout, Maurice Ravel.
Ob wir beim Wort „Welle“ an den Meeresstrand denken, an das Radio oder an das Fußballstadion – immer ist die Vorstellung von Energie im Spiel. Eine Energie, die sich ihren Weg sucht und den Eindruck von Lebendigkeit erzeugt. Oft breiten sich Wellen kreisförmig aus, gehen von einem Zentrum aus in alle Richtungen. Im dreiteiligen Ballettabend Waves and Circles spielen Wellen und Kreise auf unterschiedliche Weise eine Rolle – sie werden besungen, sind sichtbar oder spürbar.
William Forsythes im Jahre 2016 entstandenes Ballett Blake Works I hat sieben Songs des britischen Sängers James Blake zur Grundlage. Sind die Texte der Songs introvertiert und die Sounds fragil-verspielt, so setzt Forsythes an der französischenTanztechnik geschulte Choreographie mit Schnelligkeit, Brillanz und Virtuosität einen raffinierten Kontrapunkt.
Die kanadische Choreographin Emma Portner kreiert erstmals für eine deutsche Compagnie. Musikalisch gründet ihre Kreation Megahertz auf einem 22-minütigen Song des britischen Musikers Paddy McAloon. Inhaltlicher Ausgangspunkt ist der im Song vorgetragene Bericht über das Leben einer Frau, bei dem die Grenze zwischen Realität und Fiktion verwischt. Die weibliche Solopartie in Portners neuem Stück fungiert als choreographisches Gegenstück zur Erzählerin, daneben treten sechs weitere Figuren in Erscheinung – Fremde, sonderbare Gestalten, Geister gar, die den durch die Erzählung aufgespannten Raum durchwandern.
Maurice Ravels Orchesterstück Boléro (1928) mag heutzutage hauptsächlich aus dem Konzertsaal bekannt sein, doch ursprünglich begleitete es ein Ballett. Maurice Béjart hat 1961 eine Choreographie vorgelegt, die maßstabsetzend wurde. Béjarts Version greift die Struktur von Ravels Musik auf: Die in der Mitte auf einem Tisch tanzende Person verkörpert die Melodie, die anderen, die den Kreis um die Mitte bilden, verkörpern den Rhythmus. Béjart sagte hierzu: „Mir lag daran, die Melodie herauszuholen, die sich immer wieder vordrängt und unermüdlich wie eine Welle heranrollt“.
Dauer ca. 1 Stunden 45 Minuten
Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Termine
Mi 1.4.2026, 19:30
Sa 4.4.2026, 19:30
So 19.7.2026, 19:30
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Choreographie: John Neumeier. Musik: Pjotr I. Tschaikowski.
Ballett in drei Akten
Der Choreograph John Neumeier ließ sich für sein Ballettdrama Illusionen – wie Schwanensee vom Leben und Leiden König Ludwigs II inspirieren. Dessen Biographie verknüpft Neumeier mit Motiven aus Schwanensee: Zu sehen sind eine sorgfältige Rekonstruktion des zweiten Aktes in der Version von Lew Ivanow sowie der „Schwarzer-Schwan-Pas de deux“. In Neumeiers Produktion flüchtet sich der König in die theatralische Wirklichkeit einer Schwanensee-Aufführung. Hier ersehnt er sich Erlösung von seinen existentiellen Qualen. Auch die unvollendeten Mauern des Schlosses von Herrenchiemsee finden sich wieder – ein Bild seiner nicht zu stillenden Sehnsucht nach Vollendung und gleichzeitig sein Gefängnis. Das atemberaubende Schlussbild erfasst schließlich die existentiell-tragische Dimension menschlichen Liebes-Verlangens in seiner ganzen Unerfüllbarkeit.
Musikalische Leitung: Nathan Brock
Choreographie und Inszenierung: John Neumeier
Musik: Pjotr Tschaikowski
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose
Ensemble des Bayerischen StaatsballettsBayerisches Staatsorchester
empfohlen ab 12 Jahren
Dauer: ca. 3 Stunden 15 Minuten
Termine
Do 2.4.2026, 19:30
Sa 2.5.2026, 19:30
Mo 4.5.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 8.5.2026, 19:30
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Komponist Charles Gounod. Libretto von Jules Barbier und Michel Carré.
Oper in fünf Akten (1869)
Der alternde Gelehrte Faust lässt sich auf seiner vergeblichen Suche nach dem Sinn des Lebens auf einen Handel mit dem Teufel ein: Méphistophélès kauft ihm seine Seele ab und verspricht ihm ewige Jugend und Liebe. Faust verliebt sich in Marguerite, verlässt sie aber bald. Nachdem sie das gemeinsame Kind getötet hat, verfällt Marguerite dem Wahnsinn, geht aber als moralisch Überlegene aus der Begegnung mit Faust hervor.
Unter den zahlreichen Vertonungen des berühmtesten Stoffs der deutschen Literaturgeschichte ist die Oper des Franzosen Charles Gounod vermutlich die bekannteste. Die französische Oper entwickelte im 19. Jahrhundert eine große Vorliebe für deutsche Sujets, ging mit diesen bei der Umgestaltung zum Libretto jedoch oft sehr frei vor. Tatsächlich machte das französische Librettisten-Erfolgsduo Michel Carré and Jules Barbier – Autoren auch des Textes von Les Contes d’Hoffmann – aus der Vorlage einen höchst wirkungsvollen Operntext mit einer ausgeprägten Dramaturgie der Kontraste: Trinkszenen sind intime Balladen gegenübergestellt, Soldatenchören die Bittgesänge im Gottesdienst. Nicht zuletzt dank seiner unvergänglichen Arien ist Gounods Faust zu der nach Georges Bizets Carmen erfolgreichsten französischen Oper geworden.
Inszenierung: Lotte de Beer
Co-Regie: Florian Hurler
Bühne: Christof Hetzer
Kostüme: Jorine van Beek
Licht: Benedikt Zehm
Chor: Christoph Heil
Dramaturgie: Peter te NuylAna Edroso Stroebe
empfohlen ab 14 Jahren
In französischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.
Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen.
Termin
Fr 27.2.2026, 19:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Ein Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen (1882)
Komponist Richard Wagner. Dichtung vom Komponisten
Weder Balsam noch Heilkraut kann dem vor sich hinsiechenden wundkranken Gralskönig Amfortas Linderung schenken. Komplex stellt sich der Weg zu seiner Genesung heraus. Kein Eingeweihter der Gralsgemeinschaft, nur ein Außenstehender, ein „reiner Tor“, der durch Mitleid Wissender wird, kann den Speer wiedergewinnen, der die Wunde verursacht hat, mit seiner Spitze Amfortas’ Wunde berühren und ihn somit heilen. Auf seiner Reise zur Selbsterkenntnis und zum Mittel der Erlösung wird Parsifal nicht nur vom kundigen Gralsritter Gurnemanz begleitet, sondern auch von der rätselhaften und verführerischen Kundry, die ihm die Augen für Sinnlichkeit wie auch für Übersinnliches öffnet.
Richard Wagner fragt in seinem letztem Musikdrama, dem Bühnenweihfestspiel Parsifal, das 1882 in Bayreuth uraufgeführt wurde, nach Wunden, die sowohl im einzelnen Menschen und in den Gemeinschaften brennen und antwortet mit Wundermitteln, die Leid zu lindern vermögen.
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Inszenierung: Pierre Audi
Bühne: Georg Baselitz
Mitarbeit Bühnenbild: Christof Hetzer
Kostüme: Florence von Gerkan
Mitarbeit Kostüm: Tristan Sczesny
Licht: Urs Schönebaum
Dramaturgie: Klaus BertischBenedikt Stampfli
Chöre: Christoph Heil
empfohlen ab 16 Jahren
In deutscher Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
Dauer ca. 5 Stunden 45 Minuten
Termine
So 5.4.2026, 16:00
Mi 8.4.2026, 17:00
Sa 11.4.2026, 16:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Melodramma in drei Akten (1900)
Komponist Giacomo Puccini. Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca von Victorien Sardou.
Es gibt wenige Opern, die vom ersten Takt an dermaßen unter Hochdruck stehen, wenige, in denen den Temperaturumschwung von eiskalter Berechnung zur Überhitzung in Sekundenschnelle vonstattengeht. Und kaum eine, in der private Verstrickung und persönliche Tragik so mit politischer Haltung in historischer Genauigkeit verwoben sind. Giacomo Puccinis Tosca hat seit der Uraufführung das Publikum elektrisiert. Die Schockwelle, die von dieser Oper ausging, war so stark, dass noch Jahrzehnte viele Reaktionen eher von der Fassungslosigkeit und Überwältigung der Betroffenen sprechen als von den Qualitäten des Stückes selbst und seiner Dreiecksgeschichte um die Sängerin Floria Tosca, den Maler Mario Cavaradossi und den Polizeichef Baron Scarpia. Das Künstlertum des Protagonistenpaars Tosca und Cavaradossi ist dabei keine koloristische Zutat, sondern definiert das Profil ihrer Charaktere; es begründet die Exzentrik Toscas ebenso wie die Liberalität Cavaradossis und erklärt auch das ausgeprägte Selbstbewusstsein der Sängerin: Aus der Heroine der Bühne wird eine Heldin im Leben. Auch die Erscheinung Scarpias ist als Auswuchs seiner entfesselten totalitären Macht zu verstehen, und sein sexueller Sadismus heute noch einer der wahrhaft skandalösen Momente der Opernliteratur. Überhaupt ist das historische Detail nicht Staffage, sondern bildet „die Voraussetzung des Konflikts zwischen den Vertretern zweier gegensätzlicher Gesellschaftssysteme“ (Norbert Christen) in einer Zeit der Krise. Mit seinem Geflecht musikalischer Erkennungsmotive, die sich – mit Ausnahme der starren Scarpia-Akkorde – sensibel den Situationen anpassen, erreicht Puccini eine neue Dimension von durchkomponierter Opernstruktur; im enorm dichten Zusammenhalt der Partitur schafft er gleichwohl Inseln, in denen sich Reflexion zu Momenten höchster arioser Intensität verdichten.
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Kornél Mundruczó
Bühne und Kostüme: Monika Pormale
Licht: Felice Ross
Chöre: Christoph Heil
Dramaturgie: Kata Wéber, Malte Krasting
empfohlen ab 16 Jahren
In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
Dauer: ca. 2 Stunden 40 Minuten (inklusive einer Pause)
Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt.
Termine
Mo 6.4.2026, 18:00
Do 9.4.2026, 19:00
So 12.4.2026, 17:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Melodramma in vier Akten - Zweite Fassung (1865)
Komponist Giuseppe Verdi. Libretto von Francesco Maria Piave nach William Shakespeare.
In den schönsten Tönen offenbaren uns Macbeth und seine Lady ihre leidenschaftlichen und unheimlichen Gefühle. Doch hinter dieser Schönheit liegt ein Abgrund, den Verdi mit einem der grausamsten Dramen der Weltliteratur enthüllt. Um zur Macht zu gelangen und um sie, da sie einmal erreicht ist, zu bewahren, begehen Macbeth und seine Lady einen Mord nach dem anderen. Die Unbedingtheit ihres Verlangens verleiht ihrer Liebe eine Radikalität, die bis dahin in der Oper undenkbar war. „Das Sujet der Oper ist weder politisch noch religiös: Es ist phantastisch“, schrieb Verdi und rückte Shakespeares Vorlage damit einer „romantischen“ Lesart näher. Und tatsächlich lassen sich Hexen, Geister und Erscheinungen, lässt sich das Unheimliche, das den Gesang und die szenischen Vorgänge, mithin die ganze Welt dieser Oper beherrscht, als äußeres Bild für die inneren Zustände seiner Protagonisten verstehen.
Musikalische Leitung: Andrea Battistoni
Regie: Martin Kušej
Bühne: Martin Zehetgruber
Kostüme: Werner Fritz
Licht: Reinhard Traub
Chor: Christoph Heil
Dramaturgie: Sebastian Huber, Olaf A. Schmitt
In italienischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
empfohlen ab 16 Jahren
Dauer: ca. 3 Stunden 15 Minuten, eine Pause
Termine
Di 7.4.2026, 19:00
Fr 10.4.2026, 19:00
Mo 13.4.2026, 19:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Melodramma in zwei Akten - 1832
Komponist Gaetano Donizetti. Libretto von Felice Romani nach Eugène Scribe.
Viel Abwechslung bietet das triste Leben in dem kleinen anakreontischen Dorf nicht, das der Komponist Gaetano Donizetti und sein Librettist Felice Romani zeichnen – die einzige Perspektive außerhalb der kleinen Welt scheint die Illusion eines heldischen Soldatenlebens, auch wenn das den Tod bedeuten könnte.
Doch was ein Fläschchen Bordeaux alles bewirken kann: Der verschüchterte Nemorino dreht in seinem Werben um Adina richtig auf als er den vom Wunderdoktor Dulcamara als Liebeselixier verkauften Wein trinkt. Und prompt wirkt der Trank, Nemorino wird zum Draufgänger und würde lieber im Krieg sterben als seine geliebte Adina in den Händen des Soldaten Belcore zu wissen. Die ehrgeizige Adina kann dem Charme des wagemutigen Nemorino nicht widerstehen – und selbst Dulcamara wundert sich, welche Energie und Verwandlungskunst sein Betrug freisetzt: Die traurige Welt voll wehmütiger Sehnsucht ist plötzlich voll Farbe und Phantasie.
Und dem Zuschauer bleibt Hoffnung, auch ihn könne die Musik mit all ihrer Poesie verwandeln.
Musikalische Leitung: Nicholas Carter
Inszenierung: David Bösch
Bühne: Patrick Bannwart
Kostüme: Falko Herold
Licht: Michael Bauer
Dramaturgie: Rainer Karlitschek
Chor: Franz Obermair
Bayerisches Staatsorchester
Bayerischer Staatsopernchor
ab 8 Jahren
In italienischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten, eine Pause
Ermäßigte Karten für Kinder und Jugendliche erhalten Sie ausschließlich telefonisch unter T +49.(0)89.21 85 1920 oder an der Tageskasse am Marstallplatz 5 und nicht direkt online.
Termine
So 19.4.2026, 18:00
Di 21.4.2026, 19:00
Fr 24.4.2026, 19:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Oper in vier Akten (acht Bildern) (1853)
Komponist Giuseppe Verdi. Libretto von Salvatore Cammarano, fertiggestellt von Leone Emanuele Bardare, nach "El trovador" von Antonio García Gutiérrez
„Wenn Du nach Indien fährst und nach Zentralafrika, wirst Du den Trovatore hören.“ Neun Jahre nach der triumphalen Uraufführung hatte Verdis Oper eine weltweite Popularität erreicht, die den Komponisten zu dieser Bemerkung hinriss. Der Stoff könnte kaum düsterer sein: Eine Zigeunerin, die den Tod ihrer Mutter auf dem Scheiterhaufen rächen will; ein Graf, der mit der Hinrichtung dieser Zigeunerin seinen Nebenbuhler ins Mark treffen will; eine grauenvolle Wahrheit, die im Todesmoment enthüllt wird. Sämtliche Ingredienzen von Verdis szenischem Reichtum treten hervor: unheimliche Klangwelten, schroffe Kontraste, vokale Brillanz, opulente Tableaux. Die schlüssige Erzählweise weicht der Variation suggestiver musikalischer Bilder, mit denen Verdi „dem wichtigsten Teil des Dramas“ diente: der Rache.
Musikalische Leitung: Andrea Battistoni
Inszenierung: Olivier Py
Bühne und Kostüme: Pierre-André Weitz
Licht: Bertrand Killy
Chor: Christoph Heil
empfohlen ab 15 Jahren
In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
Dauer ca. 2 Stunden 50 Minuten, eine Pause
Termine
So 26.4.2026, 18:00
Do 30.4.2026, 19:00
So 3.5.2026, 19:00und weitere Termine
Mi 6.5.2026, 19:00
Sa 9.5.2026, 18:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Komponist Richard Strauss. Musik-Drama in einem Aufzug nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung (1905)
„Wie schön ist die Prinzessin Salome heute nacht!“ Oscar Wildes französisches Drama, vom Komponisten selbst als Operntext eingerichtet, war ein Geniestreich des Fin de siècle, ein Skandal zum einen und andererseits voll im Trend, ein künstlerischer und auch finanzieller Erfolg, von dem sich Richard Strauss seine Villa in Garmisch leisten konnte. Den Kopf des Propheten Jochanaan, der sie abgewiesen hat, wünscht sich Salome von ihrem lüsternen Stiefvater – und er kann ihr, da ihn sein Schwur bindet, den Wunsch nicht abschlagen. So stirbt der eifernde Mahner, und mit ihm geht auch die Prinzessin zugrunde – „Man töte dieses Weib!“ Krzysztof Warlikowski, ist überzeugt, dass Salome viel von den Widersprüchen der Entstehungszeit erzählt, dass in diesem Stück aber auch viel von dem aufgehoben ist, was damals noch Zukunft war: „Es ist nicht nur wichtig, was im Kunstwerk selbst steckt, sei es nun Oscar Wilde oder Richard Strauss, sondern auch der ganze Kontext, den das Christentum und die Geschichte des 20. Jahrhunderts diesem Werk hinzufügen.“
Inszenierung: Krzysztof Warlikowski
Persönliche Regieassistentin von Krzysztof Warlikowski: Marielle Kahn
Bühne und Kostüme: Małgorzata Szczęśniak
Licht: Felice Ross
Video: Kamil Polak
Choreographie: Claude Bardouil
Dramaturgie: Miron Hakenbeck, Malte Krasting
Dauer ca. 1 Stunden 45 Minuten
Empfohlen ab 16 Jahren
In deutscher Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
Dauer ca. 1 Stunden 45 Minuten
Termine
So 1.3.2026, 18:00
Do 5.3.2026, 19:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Begleitet von seinen Freunden und Beschützern wächst Equinox von einem Kleinkind zu einem zwölfjährigen Jungen heran.
Kurz nach seinem zwölften Geburtstag steht ein aufregendes Ereignis an: sein großer Auftritt in einer Schulaufführung. Alle glauben an ihn, aber im Scheinwerferlicht vergisst Equinox plötzlich alles und bringt keinen Ton mehr heraus. Er möchte vor Scham im Boden versinken, sich nur noch verkriechen.
Auf der Flucht vor sich selbst und seinen Gefühlen findet er sich plötzlich in einer seltsamen Welt wieder: Er begegnet Rido und Gioia, die ihn zu ihrer fröhlich-verrückten Party einladen. Paura und Panico jagen ihm große Angst ein. Amarao will ihn überzeugen, dass die Liebe die Lösung für alles ist. Rabbio und Furia stecken alle mit ihrer Wut an. Die Begegnung mit Tristezza und Dolores lässt Equinox schließlich unendlich traurig und einsam zurück. Wie soll er aus diesem Labyrinth nur wieder herausfinden?
Musikalische Leitung: Raphael Schluesselberg
Libretto und Inszenierung: Sarah Scherer
Ausstattung: Katarina Ravlic
Licht: Lukas Kaschube
Video: Lea Heutelbeck
Dramaturgie: Ariane Bliss
ab 10 Jahren
Dauer: ca. 1. Stunde
ermäßigte Karten ab 8€
Die Veranstaltung ist nicht bestuhlt, Sie sitzen auf Kissen am Boden.
Bitte beachten Sie: In dieser Inszenierung kommt es zum Einsatz von Stroboskoplicht.
Termine
Do 5.3.2026, 11:00
Fr 6.3.2026, 16:00
Sa 7.3.2026, 11:00und weitere Termine
Mo 9.3.2026, 18:00
Di 10.3.2026, 11:00
Di 10.3.2026, 18:00
Mi 11.3.2026, 11:00
Do 12.3.2026, 18:00
Fr 13.3.2026, 15:00
Sa 14.3.2026, 15:30
Ort
Bayerische Staatsoper
Große Probebühne Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Mozarts Reisen in jungen Jahren – Kinder erzählen für Kinder
Der kleine Wolfgang Amadeus ist mit zehn Jahren schon weiter gereist als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben. Städte wie Wien, Mailand, Paris und auch München hat er dabei besucht. Er hat vor Fürsten und Königen gespielt, wurde von weltlichen und geistlichen Würdenträgern eingeladen und hat bei Kaiserin Maria Theresia auf dem Schoß gesessen. Was er in den vielen Ländern erlebt hat, das ist auch in seine Musik eingeflossen. Einiges davon werden wir hören: erzählt von Kindern für Kinder und gespielt von einem Streichquartett des Bayerischen Staatsorchesters.
Das Praetorius-Quartett ist ein Streichquartett. Ein Quartett besteht, wie der Name schon sagt, aus vier Instrumenten: zwei Geigen, eine Bratsche und ein Violoncello. Gespielt werden diese Instrumente von Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchesters. David Schultheiß ist Konzertmeister, er sitzt immer direkt neben dem Dirigenten und muss oft auch solistisch spielen; Guido Gärtner unterstützt ihn in der Gruppe der zweiten Violinen, wie die Geigen auch heißen. Adrian Mustea ist Solobratscher – sein Instrument nennt man auch Viola, es ist etwas größer als die Geige. Noch größer ist das Violoncello. Yves Savary hat daher mehr zu schleppen als die anderen, aber er beschwert sich nicht darüber, denn er liebt sein Instrument ganz genauso, wie es ist. Alle vier freuen sich, auch für ganz junges Publikum zu spielen, denn sie alle waren auch mal Kinder, und die meisten von ihnen haben selber welche.
Termine
Sa 14.3.2026, 14:00
Di 17.3.2026, 11:00
Mi 18.3.2026, 11:00und weitere Termine
Fr 20.3.2026, 11:00
Sa 21.3.2026, 14:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Parkettgarderobe Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Solist:in: Iana Aivazian, Bruno Khouri
Pianist: Matteo Zoli
Jeweils zwei Sänger:innen des Opernstudios stellen sich vor
In den Porträtkonzerten des Opernstudios stellen sich zwei Sänger:innen und ein:e Pianist:in aus dem Opernstudio vor. Das Programm besteht ausschließlich aus Liedrepertoire, welches von den Sänger:innen in Absprache mit den Pianist:innen ausgewählt wird und neben Opern einen wichtigen Teil des Gesangsrepertoires bildet. Die Porträtkonzerte bieten in einer netten Atmosphäre die Möglichkeit, die drei Künstler:innen auf ihre Art und mit ihrer Geschichte kennen zu lernen.
Bewertungen & Berichte Porträtkonzert des Opernstudios
Kinderprogramm
Workshops für Kinder
Unsere Besucher:innen wollen wir spielerisch und interaktiv an die Oper und das Ballett heranführen: Zu verschiedenen Familienvorstellungen finden im Vorfeld dreistündige Einführungsworkshops statt. Die Schwerpunkte werden je nach Oper und Ballett unterschiedlich gesetzt und können Schauspiel- und Tanzworkshops, Chorsingen und vieles mehr enthalten. Des Weiteren bieten wir unterschiedliche stückunabhängige Workshops zu Tanz, Musik und Schauspiel an.
Dauer 90 Minuten. Nur für Kinder.
Termine
So 1.3.2026, 14:00 | Ticket
Sa 21.3.2026, 10:00 | Ticket
Sa 21.3.2026, 11:30 | Ticketund weitere Termine
Sa 18.4.2026, 10:00 | Ticket
Sa 16.5.2026, 10:00 | Ticket
Sa 16.5.2026, 11:30 | Ticket
Sa 30.5.2026, 10:00 | Ticket
So 14.6.2026, 14:00 | Ticket
So 28.6.2026, 14:00 | Ticket
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
verschiedene Orte
Tragödie in einem Aufzug (1909)
Komponist Richard Strauss. Libretto von Hugo von Hofmannsthal.
Elektras Vater: ermordet. Ihre Mutter und deren Liebhaber Ägisth sind seine Mörder. Die verwahrloste Elektra will den Vatermord rächen. Sie hat das Beil für die Tat, aber nicht die Kraft. Da erscheint ihr Bruder Orest ... Blechgepanzerte Emotionen! - aufgepeitscht von einem riesigen Orchester. Hochkarätige Sänger. Umjubelte Inszenierung von Herbert Wernicke. Erschütterndes Seelendrama!
Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Inszenierung, Bühne, Kostüme, Licht: Herbert Wernicke
Chor: Stellario Fagone
In deutscher Sprache. Aufgrund des Bühnenbildes ohne Übertitel.
Dauer ca. 1 Stunden 50 Minuten
empfohlen ab 16 Jahren
Termine
Mi 18.3.2026, 19:00
Fr 27.3.2026, 20:00
Sa 21.11.2026, 19:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Die Bayerische Staatsoper führt mit der Spielzeit 2020/21 ihr bisheriges Live-Streaming-Angebot fort und präsentiert Neuproduktionen der Saison auf STAATSOPER.TV. Auf Marina Abramovics 7 Deaths of Maria Callas folgen ab Anfang November sieben weitere Live-Übertragungen. Seit November 2020 stehen zusätzlich MONTAGSSTÜCKE im kostenlosen Stream auf dem Programm.
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Online
Die Bayerische Staatsoper gehört weltweit zu den führenden Opernhäusern und blickt stolz auf eine über 350 Jahre währende Geschichte von Oper und Ballett zurück. Mit rund 600.000 Gästen, die jährlich über 300 Veranstaltungen besuchen, trägt die Bayerische Staatsoper maßgeblich zum Ruf Münchens als einer der großen internationalen Kulturstädte bei.
Innerhalb einer Spielzeit werden über 30 Opern aus fünf Jahrhunderten und mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gegeben, dazu Konzerte und Liederabende. Damit ist das Programm des Hauses eines der international vielfältigsten. Mit 2.101 Plätzen ist das klassizistische Nationaltheater das größte Opernhaus Deutschlands und gilt als eines der schönsten Theater in Europa.
Kontakt
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
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